März 2017 – Tumor besiegt

16. März 2017
Tumor…

Habe ich euch schon erzählt, dass ich seit einigen Wochen am Hinterbein einen kleinen „Knubbel“ habe.
Anfänglich war er ja ganz klein aber nach einer Punktion durch die Tierärztin (die von einer Operation auf Grund meines Alters abriet) fing er plötzlich rasant an zu wachsen.
Frauchen ist total durch den Wind.

Heute Morgen fing der Tumor dann an zu bluten…

Herrchen rief Frauchen auf der Arbeit an, die ihre Wirkungsstätte sofort verließ.
Gemeinsam fuhren wir in die Tierklinik – naja – rasten trifft es eher.
Herrchen musste fahren, während Frauchen sich um mich kümmerte.

In der Tierklinik angekommen, kam ich doch tatsächlich direkt an die Reihe… das hatten wir noch nie…
Herrchen trug mich ins Behandlungszimmer und stellte mich auf den Behandlungstisch.
Eine der Ärztinnen schaute kritisch und meinte, dass das sehr schlecht aussehe.
Da könne man wohl nichts mehr tun…
Sie wolle aber doch ihren Chef rufen.
Frauchen bat ausdrücklich darum und weinte.

Dann mussten wir warten.
Da ich auf dem glatten Behandlungstisch nicht so lange stehen kann, setzte ich mich hin.
Als die Tür aufging und der Chef eintrat, stellte ich mich wieder.
Beim Tierarzt bin ich nie sehr mutig.
Da fiel plötzlich ein ganz großes Gewebestück des Tumors auf den Boden.

Frauchen wurde blaß und der jungen Tierärztin rutschte ein „Oh Gott!“ über die Lippen.
Der Chefarzt blieb allerdings sehr entspannt.
Er sagte zu meiner Familie: „Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder einschläfern oder operieren. Den Tumor kann ich vollständig entfernen und es ist auch genügend Haut da, um die Wunde zu schließen. Ich kann Ihnen jedoch nicht garantieren, dass der Tumor nicht in vier Wochen wieder genauso groß ist.“
Frauchen schaute Herrchen an und dann sagen beide wie aus einem Munde: „Dann gibt es nur eine Option: Operieren.“

Was auch immer das jetzt bedeutete…
Frauchen wirkte plötzlich erleichtert.
Sie umarmte mich und flüsterte mir ins Ohr: „Das wird schon wieder mein Schatz.“
Und dann mussten wir noch fast eine Stunde warten bis diese „Operation“ losging.

In der Operation wurde mir nicht nur der Tumor sondern auch noch der Zahnstein entfernt und die Krallen geschnitten.
Da haben die in der Tierklinik wohl die Gunst der Stunde genutzt.
Gut, dass ich davon nichts mitbekommen habe.

Nachmittags holte meine Familie mich ab.
Ich hörte wie Frauchen vorsichtig fragte: „Kann sie schon stehen?“, da wurde ich auch schon von zwei Arzthelfern gepackt und ins Behandlungszimmer getragen.

War ich froh meine Menschen wieder zu sehen.
Schwanzwedelnd bin ich auf Frauchen zugelaufen.
Sie hat vor Freude geweint und mich ganz fest in ihre Arme geschlossen.

Und dann ging es ab ins Auto (natürlich getragen und hineingehoben).
Zuhause machte ich es mir erst einmal im Wohnzimmer gemütlich.


Naja… so richtig gemütlich war das mit dem Body nicht.
Von der Narbe konnte man nicht viel sehen.

Frauchen zog mir dann den Body aus.
So weit nach hinten kann ich mich ja eh nicht mehr verbiegen.

Ist die Wunde nicht riiiiiieeeeeesig?

17. März 2017
Heute hat Luna Geburtstag und ich kann ihn erleben.
Jetzt muss die Zeit die Wunde heilen.

19. März 2017

23. März 2017
Sieht das nicht toll aus.

 

Und zaubert mir glatt ein Lächeln übers Gesicht.

26. März 2017

28. März 2017

Die Tabletten machen ganz schön müde.

30.  und 31. März 2017
Jetzt gehen wir auch schon wieder kleine Runden spazieren
🙂