August 2005

01. August 2005

Zeta war heute wieder beim Tierarzt. Alles okay meint die gute Frau. Noch bekommt sie (Zeta, nicht die Tierärztin) gekochte Haferflocken mit etwas von ihrem Trockenfutter und das mehrmals am Tag. Leckerlis sind zurzeit Zwieback und Toastbrot. Langsam werden wir versuchen wieder auf die herkömmliche Nahrung umzustellen.
 Beim Tierarzt brachte Zeta nur noch 21,1 kg auf die Waage. Aber ich denke, dass sie wieder zunimmt, wenn sie ihr normales Futter erhält.

 Gestern war sie mit zum Besuch bei der Schwiegermama. Die hat eigentlich Angst vor Hunden. Aber Zeta zeigte sich von ihrer besten Seite. War nicht aufdringlich und legte sich gleich neben den Esstisch zwischen Bernhard und mich. Dort lag sie eine Weile und hörte uns beim Erzählen zu. Nach 10 Minuten schnarchte sie leise und wachte nach einer 3/4 Stunde wieder auf. Da bemerkte sie einen Krümel auf dem Boden. Robbte sich liegend nach vorne, stand dann doch auf und leckte Bernhards Mama über die Knie.
 Die hat einen Satz gemacht. 
Dennoch darf Zeta gerne wiederkommen.
 Verhielt sie sich doch ganz lieb und brav. 

Beim späteren Spaziergang hat sie dann meinem Mann ihre tollen Kunststücke vorgeführt. Irene wird jetzt sicher schmunzeln. Da haben wir doch zum einen den von Zeta leicht abgewandelten
 Kletterbaum

und auch an Bank erinnert sich die Maus.

Nach so viel konzentriertem Arbeiten rannte Zeta noch mit dem Stock wild tobend durch den Wald. Dabei ließ sie ihn immer wieder fallen, um dann mit zwei Vorderpfoten auf ihn zu springen… gleich so als wollte sie eine Maus erlegen.

Und ein Leckerli gab es natürlich auch. Wer kann so einem Blick schon widerstehen:

Christine


Ich freu mich so für die Maus. Auf den Bildern sieht sie richtig glücklich aus. Supi.

 Liebe Grüße

„Frida“ – Anina, Maura und Luni


Jau…

…da kann ich mich „Frida“ nur anschließen.
 Sieht ganz so aus, als käme Zeta in ihrem neuen Zuhause wunderbar zurecht.
 Ich wünsche allen Pflegehunden Leute wie „meine“ Christine, die sich viel Zeit nahm, Zetas Tagebuch gründlich zu studieren und die zudem auf dem aufbaut, was Zeta bei uns gelernt und erfahren hat, ehe sie mit Neuem beginnt.

Irene


03. August 2005
Kletterstein

Von Zetas Kreativität und Cleverness wisst ihr ja alle. Die stellt sie seit zwei Tagen immer wieder unter Beweis. Nicht nur, dass sie im Wald auf jedem Baumstumpf sitzt, um ihr Futter zu ergattert, NEIN sie hat auch eine Variation zu ihrem Kletterbaum erfunden.
 Kletterstein ist das Neuste was sie kann.

 Erst geht es mit einem Satz hinauf auf das große Ungetüm

dann wird sich ganz lieb hingesetzt und mit den Augen geklappert:

Und jetzt mal ehrlich… wer kann da schon widerstehen 🙂

Christine


04.08.2005

Heute waren es zwei Wuffels, die beschlossen gemeinsam einen Spaziergang zu unternehmen. Sie bummelten zuerst gemütlich vor sich hin, blieben hier und da auch einmal stehen, um sich umzuschauen. Nanu da hat es gebellt? Wo kommt das denn her? Ein kurzer Blick in die richtige Richtung und dabei Frauchen nicht aus den Augen lassen. Es könnte ja ein Leckerli geben.

Endlich am Fischweiher angekommen glitt Zeta elegant wie immer ins Wasser, um ihre Kreise zu ziehen.
 „Menno was macht die denn da?“

„Ich will da auch hin. Trau mich aber nicht! NOCH NICHT!“


“Los komm endlich raus! Mir ist soooo langweilig ohne dich!“

„Iiiihhhh jetzt schüttelt sie sich auch noch!“

„Mal schaun ob ich wenigstens den Ball ergattern kann.“

Als sich Lunas und unsere Wege trennten, denn Lunchen darf noch nicht so lange wandern, langte Zeta gänzlich in die Vollen.
 Glücklich darüber ihr Frauchen wieder für sich alleine zu haben, schnappte sie sich das von mir geworfene Holzstück und sprang damit wild tobend durch den Graben in dem noch etwas Wasser war.

Sehen ihre Stiefel nicht klasse aus.

Okay für die Jahreszeit absolut unangebracht, aber wenn man dem Wetterbericht Glauben schenken kann, werden wir die morgen dringend brauchen.

Das hat Spaß gemacht.

(Und Frauchen hat mir wieder die funkelnden Augen mit Photodraw weg retuschiert. Sieht ja komisch aus. Habe doch hellbraune Augen. tztztz)
Tja und anschließend ging es dann ab unter die Dusche.

Zeta


Mir geht jedes Mal…

…wieder das Herz über, wenn ich Neues von Zeta erfahre, wenn ich Bilder von ihr sehe und die Berichte lese.
 Aber Kletterstein ist auch eine Erinnerung an unsere Zeit. Erinnert Ihr Euch an eines der (zugegebener Maßen wenigen) Bilder von mir? Auf dem einen trägt Zeta eine wunderbare Peeling-Maske und schaut sitzend in die Kamera. Zu dem Zeitpunkt saß sie auf einem Betonklotz in Garlstedt, der wohl etwa 150 cm hoch war.
 Anfänglich hatte die Maus Mühe, da überhaupt hoch zu kommen. Aber es war doch gerade kein geeigneter Baum in der Nähe und sie hatte Hunger. Also mußte sie doch auf den Klotz springen, gell? Not macht halt erfinderisch.
 Oh, Christine! Ich sehe es schon kommen, daß Du noch so manchesmal verdattert oder sogar verzweifelt den Kopf über unsere Kleine schütteln wirst. Irgendwann wirst Du Dir andere Aufgaben für die Kleine ausdenken, und diese Aufgaben wird Zeta nach eigenem Gutdünken weiter ausbauen. Da wirst Du Dich bestimmt das eine oder andere Mal vor Erstaunen auf den Po setzen. Oder Dir Mühe geben müssen, den Lachanfall zu unterdrücken.
 Manchmal kann die Maus es so gar nicht leiden, ausgelacht zu werden. Aber manchmal flippt sie dadurch erst so richtig aus. Dann ist sie echt zum Schießen.

Irene


05. August 2005

Heute ist etwas merkwürdiges passiert.
 Ich bin mit Zeta eine neue Waldstrecke gelaufen. Die gaaaanz lange (dauert ca. 2 Stunden). Zeta lief wie immer dicht hinter mir ODER klebte an meiner linken ODER an meiner rechten Seite ODER lief ein kleines Stückchen vorne weg. Hier und da hielt sie an, um zu schnüffeln. Ich ging wie üblich weiter, denn auf mein Zurufen kommt Zeta stets sofort.
 Diesmal war ich ca. 20 m von ihr entfernt, als die Maus an einer Stelle anhielt und schüffelte und schnüffelte. Auf mein Zurufen erfolgte keine Reaktion. Plötzlich kniff sie die Rute ein und lief nervös an der „Schnüffelstelle“ hin und her. Dann ein starrer Blick in den Wald und die Rute verschwand noch mehr unter ihrem Körper. Panik stand in ihrem Blick. Sie legte die Ohren ganz eng an den Kopf und wurde ganz steif, obwohl sie sich dabei bewegte. Ich wusste sofort, dass in Zetas Augen Gefahr im Verzug war. Irgendetwas versetze sie in Panik. Ich näherte mich ihr schnellen Schrittes, jedoch ohne zu laufen. Dabei rief ich immer wieder mal ihren Namen und versuchte sie zu beruhigen mit einem: „Ist alles okay! Ist alles in Ordnung!“ Normalerweise reagiert Zeta auf all das sehr gut. In diesem Falle überhaupt nicht. Ich kam näher und näher. Ihr Blick war ängstlich und panisch und ich hatte das Gefühl, als würde sie mich überhaupt nicht mehr erkennen oder wahrnehmen. In dem Moment kamen dann auch noch zwei Läufer aus einer anderen Ecke des Waldes und das einzige was ich noch tun konnte war die Maus bei ihrem Geschirr zu packen und an die Leine zu nehmen. Wir warteten ab bis die Läufer vorbei waren. Zeta rannte an der Leine panisch hin und her. Jeder Versuch sie zu beruhigen scheiterte. Sie reagierte überhaupt nicht. Angst und Panik hatten sie in Besitz genommen. An der Leine ging ich mit ihr Schritt für Schritt weiter, während Zeta sich immer wieder mit eingekniffener Rute umdrehte und in Richtung der „Schnüffelstelle“ schaute. Ich redete beruhigend auf sie ein.
 Bis heute weiß ich nicht, was sich an der Stelle befand, das Zeta so sehr aus der Bahn warf. Es dauerte etwas mehr als eine halbe Stunde bis sie sich wieder beruhigte und von sich aus auf den ersten Kletterbaum hüpfte.
 Und dann war alles wieder gut.

Christine


06. August 2005

Zeta beim Skaten
und ich hatte den Fotoapparat vergessen (so ein Mist). 
Gegen 17.30 Uhr machten wir uns auf den Weg. Das heißt eigentlich fuhren wir erst einmal mit dem Auto los zur Skatestrecke.
 An dieser Stelle mal einen Gruß an die Blieskasteler hier. 
Da wir nicht über die Autobahn, sondern über Land fuhren, um das schöne Wetter noch ein bisschen zu genießen, kamen wir erst gegen 19 Uhr dort an. Wir zogen unsere Skateausrüstung an und Zeta schaute dabei ruhig und sehr gelassen zu. Das Auto verschlossen, den Hund an der Laufleine ging es los.
 Zeta zeigte sich überhaupt nicht überrascht, dass die Menschen neben ihr sich plötzlich rollend fortbewegten. Im Gegenteil, gelassen lief sie neben mir her.
 Auf der Skatestrecke trafen wir dann einen Spaziergänger, der ähnlich wie von Irene einmal im Tagebuch beschrieben dunkel gekleidet war. Er trug eine ärmellose Weste und darunter ein weißes Hemd. Wir mussten richtig in die Eisen steigen, denn unerwartet blieb die Maus stehn, klemmte die Rute ein, stellte dabei ihre kompletten Rückenhaare und fing an zu bellen. Sie knurrte und war nur schwer zu beruhigen. Erst als der Mann fast außer Sichtweite war entspannte sich Zeta und danach lief alles wie am Schnürchen. Zeta lief freudig neben uns her. Wechselte von mir zu Bernhard um hier und da ein Leckerli zu erwischen. Es war eine Freude ihr zuzusehen. Sie lief in einem gleichmäßigen Trab, schaute dabei stets nach vorne, um ab und an einen Blick zu mir zu werfen, gerade so als wollte sie damit sagen: „Schau mal, mach ich das nicht einfach toll!“ Das bestätigten wir ihr auch immer wieder. Fahrradfahrer, Läufer und Skater waren, wie sonst im Wald auch, kein Problem. Und manchmal lenkte ich sie auch mit einem Leckerli ab. Zeta schaffte die 8 km mit Leichtigkeit. Wir achteten aber beim Tempo darauf, dass es für unsere Maus nicht zu viel wurde. Zwischendurch gab es eine Rast mit viel Wasser und Erholung.
 Abends zu Hause lag Zeta dann rasch auf ihrer Decke und schlief tief und fest bis zum Morgen.

Christine


Mit der Skatermaus…
…habt Ihr ja wirklich Glück. Es gibt ja leider einige Hunde, die man erst sehr vorsichtig an diese Rollen gewöhnen muß. Aber bei Zeta ist es ja meist so, daß sie alles in Ordnung findet, was ihre Menschen machen.
 Nur die Geschichte im Wald finde ich etwas beunruhigend. Da interessiert es mich doch brennend, wovor sich Zeta gefürchtet haben mag. Vielleicht wäre es eine gute Idee, in einigen Tagen noch einmal dorthin zu gehen. Zeta dann einige Zeit vorher an die Leine zu nehmen und mal auf ihre Reaktion zu warten.
 Wenn sie sich immer noch an der selben Stelle fürchtet und Ihr aber dann hoffentlich zu zweit seid, würde ich einfach mal nachschauen, ob und was sich da befindet. Und vielleicht gibt Zeta selbst ja auch einen Hinweis.
 Ansonsten wäre es auch schon allein deshalb wichtig, noch einmal da hinzugehen, damit Zeta vielleicht die Gelegenheit erhält zu sehen, daß da nichts Schlimmes ist.

Irene


07. August 2005

Zeta und Luna bei ihrer abendlichen „Rennrunde“
Seit letzter Woche hat es sich bei uns so eingespielt, dass mein Mann und ich zur abendlichen Runde Luna mitnehmen. Sie ist stets aus dem Häuschen wenn sie auf Zeta trifft. Zeta freut sich ebenfalls, lediglich die Tatsache, dass ihr die Kleine manchmal zu sehr an der Backe hängt (und das im wahrsten Sinne des Wortes) findet sie nicht wirklich klasse.
Wie verließen also gemeinsam das Haus und beide rannten, nach anfänglich stürmischer Begrüßung, gelassen nebeneinander her.

Meist ist es Luna, die das Spiel eröffnet. Sie nervt Zeta einfach so lange bis auch die der Aufforderung nicht mehr widerstehen kann.

Da Zeta sehr viel schneller ist, hat Lunchen wenig Chancen.

Dennoch gibt sie niemals auf. Auch dann nicht, wenn Zeta ihre berühmten Haken schlägt.

Meist gönnen sie sich anschießend eine kleine Verschnaufpause.
Mit meinem Mann an der Spitze ging es heute hinauf aufs Feld.

Dort gab es einiges zu schnüffeln und zu zweit schnüffelt es sich einfach am besten.

„Aber man muss ja nicht immer eng aneinander kleben“ dachten wohl beide auf folgendem Bild.

Ein Stück des Weges gewandert setzte sich Luna gemütlichen in Warteposition mitten auf denselben.

Sie beobachte Zeta, die um ihre Menschen herumsprang, und fixierte sie mit interessiertem Blick.
Auf die Plätze, fertig, los! Stand ihr ins Gesicht geschrieben.

Und dann begann die wilde Verfolgungsjagt aufs Neue.

Wobei Zeta stets den Hasen spielt und Luna nicht wirklich eine Chance hat.

Was Zeta jetzt tut das könnt ihr euch sicher denken.
 Genau, sie liegt hier im Arbeitszimmer zur Abwechslung mal auf ihrer blauen Decke und schläft.

Christine


08. August 2005
Dummes Hasenohr
Gestern bekam Zeta nach ihrem nachmittäglichen Fressen als Zahnbürste mal keine Kaustange oder einen Ochsenziemer, sondern ein Hasenohr…..
und jetzt haben wir den Salat ….
heute morgen im Badezimmer… dreimal Durchfall… 

Es gab dann gekochten Haferbrei in kleinen Portionen und Carni…
 bisher noch kein Erfolg….
werde gleich die zweite große Runde drehen.
 Hoffentlich ist es bis dahin etwas besser!!!

 War übrigens eben noch schnell Zwieback einkaufen und zur Post, um das RIN Halsband, Geschirr und Leine zurückzuschicken.

Christine


Magnu…
Versuch doch mal, ob du Magnu….. Kr… oder Magnu… Lä…bekommen kannst. Das gab es bei uns immer als Leckerli für unterwegs und gelegentlich habe ich das Zeta auch mit gefüttert.
 Die Kleine bekam bei uns zuletzt immer zwei, naja, fast drei Mahlzeiten: Morgens eine Portion Trockenfutter, nachmittags die Haferflocken mit Dextrose und etwas Dosen- oder Trockenfutter und zum Abend hin auch oft nochmal eine Handvoll Trockenfutter. Und natürlich die Zahnbürste – und da hat sie alles vertragen, was ich Dir auch aufgeschrieben habe. Außerdem gab es unterwegs ja auch immer was zu futtern, nämlich besagte Bröckchen von Magnu….
 Wenn du das in keinem Laden findest, dann suche mal im Internet. Die haben, soweit ich weiß, auch eine Homepage. Einen Versuch wäre es wert, oder? 
Ansonsten drück ich Euch auch an dieser Stelle nochmal ganz fest den Daumen, damit der Durchfall schnell verschwindet.

Irene


09. August 2005
Heute bei Luna
Mein Frauchen hat heute ihr Mittagessen bei ihren Eltern eingenommen und da wohnt auch Luna. 
Was ein Glück.
 Da habe ich mir zuerst mal ihr kleines Quietschtier unter den Nagel gerissen.

Damit kann man ganz tolle Sachen machen.
Es zum Beispiel ganz doll schütteln.
Das sieht dann so aus:

Oder es aber mit den Füßen platt drücken…

Nicht zu verachten sind auch die Geräusche die es von sich gibt, wenn ich zusätzlich noch daran herumbeiße
.

Luna sah mir dabei eine ganze Zeit lang zu.
 Interessiert blickte sie aus ihrem Korb zu mir rüber.

Mit einem Satz sprang sie in meine Richtung und ich nutzte die Gelegenheit, um auch noch ihren Korb in Besitz zu nehmen.
 Da lagen noch mehr super Sachen drin.
 Ich fand einen Ball an einer Schnur und der war viiiiiieel besser als das Quietschtier.


Der Meinung war auch Luna.
 Sie versuchte doch tatsächlich mir das Ding wegzunehmen.


Gemeinsam zogen wir jeder an seinem Ende.
 Ich hatte den Ball im Maul und Luna die Schlinge in die die Menschen sonst immer greifen, um mit uns zu spielen.


Trotz ihrer 5 Monate hat Luna schon ganz schön viel Kraft.


Da das Ziehen nun doch etwas länger zu dauern schien, legten wir uns mal eine Runde lang hin.
 Wir mussten doch Kräfte sammeln.


Plötzlich sprang Luna wieder auf und drehte mir den Rücken zu.
Kein Problem dachte ich und behielt den Ball einfach fest in meinem Maul.


Das Ringen um den Ball ging weiter.


Zur Abwechslung zog ich nun Luna mit dem Korb durch das Wohnzimmer.


Irgendwann ließ ich einfach los und Luna plumpste mit dem Ball nach hinten.
Das sah merkwürdig aus.


Doch ich habe ja immer noch ihr Körbchen 🙂

Zeta


Tolle Bilder!
Danke Christine. Die beiden Wuffis passen richtig gut zueinander. So haben wir uns das gewünscht.

Irene


10. August 2005
Ja Irene, 
ich finde es auch immer toll, dass ein Labi von Retriever in Not sich so gut mit einem Labi von Tiere-in-Not-Saar versteht. 
Wenngleich ein ähnliches Schicksal so hat Luna im Vergleich zu Zeta nicht wirklich Schlimmes erlebt.
Luna ist daher eine richtig kleine Draufgängerin, unbeschwert, die Rute immer wackelnd nach oben. Ohne Angst geht sie auf alles Neue zu.
 Unsere Zeta ist da schon ganz anders. Doch deshalb lieben wir sie ja auch so sehr.
 Keine schmust wie Zeta.
 Gegen keinen Hund der Welt würde ich meine Maus eintauschen. 
Der Durchfall war übrigens heute morgen beim Spaziergang um 6 Uhr weg.
Hoffen wir, dass es so bleibt!!

Christine


10. August 2005
Seit heute ist Bernhard wieder da. 
Diesmal habe ich ihn richtig doll begrüßt als er nach drei Tagen endlich wieder vom Arbeiten nach Hause kam.
 Der war vielleicht verdutzt und hat sich über meine Begrüßung riiiiieeesig gefreut.
 Hat mich ganz viel gekrault und ich habe mich ihm gleich zu Füßen gelegt.

 Habe ich euch schon erzählt, dass es in der Wohnung ein Zimmer gibt in das ich doch tatsächlich NICHT hinein darf?
 Meine Menschen nennen es das Schlafzimmer.
 Abends verschwinden beide darin OHNE MICH und erst um 6 Uhr kommt mein Frauchen wieder heraus.
 Doch nicht immer denken sie an die Tür.
 Wenn sie DIE auflassen, lege ich mich einfach in den Flur und schaue soooo rein.

Ich kenne doch mein Frauchen.
 Dem Blick kann die nur ganz ganz ganz schwer widerstehen.

Zeta


11. August 2005
Heute morgen ging es hinaus zum Weiher.
 Hol den Ball rief mein Frauchen und hat ihn gleich ins Wasser geworfen.
 Wagemutig wie ich bin habe ich mich gleich in die Fluten gestürzt,

schnappte mir mit einem Biss den Tennisball

schwamm noch eine kleine Runde

und brachte ihn sicher zum Ufer.

Dort gab es gleich zwei Leckerlis und anschließend musste ich mich erst einmal kräftig schütteln.

Beim anschließenden Lauf durch den Wald spielten wir dann mit dem Stock.
Frauchen und ich zogen beide mit aller Kraft.
 Das macht mir in letzter Zeit total viel Spaß, insbesondere nach dem Schwimmen, denn dann bin ich endlich richtig wach.

Wenn ich es mir so recht überlege bin ich keine Frühaufsteherin.
 Wenn mich mein Frauchen um 6 Uhr zur Kurzrunde auffordert muss sie das mindestens dreimal tun.
 Es ist aber auch soooo schön kuschelig und warm auf meiner Matratze mit der roten Decke…
 Doch ich schweife schon wieder ab.
 Nach dem Stöckchenspiel sind die Kletterbäume dran.
 Ab und an versuche ich dabei etwas zu schummeln.

Mein Frauchen schmunzelt dann ein bisschen und meint, dass das ja wohl ein Schummelbaum sei was ich da mache.
 Sie wiederholt noch einmal das Wort: Kletterbaum
 und dann zeige ich ihr, dass ich es doch noch richtig kann.

 Wieder zu Hause angekommen habe ich mein Frühstück verspeist und mich dann erst einmal auf den Balkon in die Sonne gelegt.
 Das war sooooo schön warm und dass dabei mein Kopf am Wäscheständer lag hat überhaupt nicht gestört. 
Ich bin einfach eingeschlafen.

Zeta


12.08.1005
Auf nach Luxemburg

Na wie seh ich aus?

Immer wenn einer meiner Menschen mir DIESES Geschirr anzieht dann fahren wir irgendwohin.
 Heute geht es nach Luxemburg.
 Ich glaube wir werden ein bisschen über Land fahren und das schöne Wetter genießen.
 Okay… noch ist die Heckscheibe nass, aber das war bloß ein kurzer Schauer.

 Normalerweise schlafe ich im Auto ja so.

Die Beine weit von mir gestreckt, liege ich entspannt auf der Rückbank.

Heute hatte ich die Idee, dass ich mir ja mal die Gegend während der Fahrt anschauen könnte. War aber nur ein kurzer Gedanke…

Huiiiii blies mir da der Wind um die Nase, flatterten die Ohren im Wind.
 Da habe ich mich doch gleich wieder hingelegt.
 Ist auch anstrengend in den Kurven das Gleichgewicht zu halten.

 In einem Supermarkt haben wir Kaffee gekauft und das Auto vollgetankt. 
Letzteres haben wir natürlich an einer Tankstelle getan. 

Ich muss gestehen, dass ich richtig gerne Auto fahre.
 Ich hüpfe freudig hinein und will dann nicht mehr raus.

Meine Menschen müssen mich schon mit Leckerlis locken.
 Neulich habe ich sie reingelegt.
 Sie lockten mich mit einem Leckerli.
 Das nahm ich freudig ab, verspeiste es außerhalb des Wagens, drehte mich blitzschnell wieder um und sprang ins Auto zurück.

 So gab es erneut ein Leckerli, denn ich sollte ja aussteigen.

Wir fuhren weiter in eine für Labis wirklich tolle Gegend. Keine Ahnung wie das hieß wo wir waren.
 Auf der Karte sah das so aus…

In echt ist es wunderschön.

Viel Wasser zum Schwimmen

und am Ufer und auf den Wegen ist überall heller Sand.
 Das hat mich irgendwie ein bisschen an die Uniwildnis erinnert.


Vielleicht bin ich deshalb ganz ohne Angst wild herumgetobt.
 Auf jeden Fall habe ich einen Stock aus den Fluten gerettet.


Mit Bernhard habe ich danach noch ein bisschen Platz geübt.
Das kann ich auch schon ganz gut.

Als ich nach zwei Stunden wieder im Auto saß war ich hundemüde.
Mir fielen schon im Sitzen die Augen zu.

Ich schlief gleich auf der Rückbank ein und verpasste einen wunderschönen Sonnenuntergang

Zeta


13. August 2005
Auf dem Flohmarkt
Heute ging es nach Saarbrücken.
 Da war ich zum ersten Mal.
 Gemeinsam mit meine Menschen besuchte ich den Saarbrücker Flohmarkt am Schloss. 
Premiere würde ich das nennen.
 Noch nie habe ich so viele fremde Menschen gesehen. Zumindest nicht seit ich in meinem neuen Zuhause bin.
 Aber mit meinen Menschen hat das richtig Spaß gemacht.
 Ich war überhaupt nicht ängstlich. Habe viel geschnüffelt und wurde von meinen Menschen mit Leckerlis verwöhnt.
 Das war toll.
 Als Bernhard sich einige Sachen an einem Stand genauer anschaute, habe ich mich neben eine Spielzeugkiste gesetzt.
 So ein Hund wie ich, muss sich auch einmal ausruhen.

Was die Leute so alles verkaufen, tztztz.
 Auf dem Boden habe ich dann den Zipfel einer zertretenen Wurst gefunden.
 Da ich schneller war als Frauchen – schließlich ist meine Nase die BESSERE – habe ich das Ding gleich verspeißt.
 Frauchen schaute nicht gerade begeistert. 
Ich glaube sie hat Angst, dass ich jetzt wieder Durchfall bekomme.
 Manchmal macht sie sich vielleicht auch ein bisschen zu viele Sorgen. 
Ich jedenfalls fühle mich topfit!

Zeta


14. August 2005
Wer ist hier der Chef?
Heute musste ich Luna wieder einmal zeigen wer hier der Chef ist.

Manchmal kann die Kleine richtig nerven.
 Sie beißt mir in die Ohren, in den Hals und versucht mir in die Beine zu zwicken.
 Sie weiß einfach nicht wann es genug ist.

Aber zum Glück bin ich ja eine gute Lehrerin und Luna beherrscht die Hundesprache schon richtig gut.

Zeta


Ein aufregendes…
…Hundeleben führt die kleine Zeta-Maus, gell? 
Da kann man als Mensch schon ein wenig neidisch werden.
 Und doch sei es ihr gegönnt, der Kleinen. Soll sie so viel wie nur möglich erleben. Und vor allem darüber berichten.

Irene


Ich bin echt platt: ist das die Zeta, die am 08.01. noch wie ein ängstliches Hühnchen durch die Halle lief und so dürr war, daß man auf ihren Rippen „Klavier spielen“ konnte? Ich hab sie glatt nicht wieder erkannt!

 Mein Gott, schön war sie irgendwie damals schon …. aber heute ist sie eine wahre Schönheit! Und was sie alles erleben darf Toll! Reisen im Cabrio, Schwimmen im See und ne kleine Freundin hat sie auch … bin echt begeistert!

Kathy, die Zweibeinige
und ihre Lieblinge Ben + Ebby + Kathy


15. August 2005
Endlich einen wirklichen Spielgefährten gefunden

Seit gestern Abend habe ich endlich einen Spielgefährten gefunden mit dem ich so richtig nach Herzenslust toben und rumrennen kann. 
Luna ist zwar auch klasse, aber die ist noch ein bisschen klein.
 Mein Spielgefährte heißt Willi.
 Er ist ein Dobermann-Rottweiler-Mix…. riiiieeesengroß, sehr schlank, ganz schnell und einfach klasse.
 Leider hatte Frauchen die Kamera nicht dabei.
 Ich hoffe, dass wir den öfter treffen und dann wird es auch ein paar Bilder davon geben.
 Versprochen!

Zeta


16. August 2005
Das linke Ohr
Mist, Frauchen hats gemerkt.
 Mein linkes Ohr ist nicht so schön sauber wie das rechte.
 Dort ist so rotbrauner „Dreck“ drin.
 Da hat sie doch sofort beim Tierarzt angerufen und für 15.30 Uhr einen Termin klargemacht.
 Da lass ich jetzt schon mal die Ohren hängen.
 Das hat mir glatt die Freude über das angekommene Lät.. von Magnu… vermiest.
 Bin froh, wenn es 16.00 Uhr ist, dann wird das ja alles wieder rum sein und ich kann auf der Rückfahrt im Auto schlafen.

Zeta


17. August 2005
Gestern beim Tierarzt hat es doch bis 16.15 Uhr gedauert.
 Das lag aber nicht an mir, sondern daran, dass das Meerschweinchen, welches vor uns an der Reihe war, etwas mehr Zeit benötigte.
 Da fällt mir übrigens noch etwas zu Meerschweinchen ein.
 Habe ich schon davon berichtet, dass Frauchen auch zwei von der Sorte hat.
 Beide sind schwarz und riechen echt nicht schlecht.
 Die wurden noch vor dem Tierarztbesuch sauber gemacht.
 Frauchen reinigt die „Schweinchen“ immer auf dem Balkon und ich muss dann von Innen zuschauen. 
Das finde ich ganz schön aufregend. 
Insbesondere dann, wenn der Käfig in der Wanne gewaschen wird. 
Da muss ich meine Nase immer dabeihaben.
 Ich dachte ja immer, dass ich keinen Jagdtrieb habe, aber wenn die Schweine zu ihrer eigenen Sicherheit während des Reinigungsprozesses in einem Korb in der Dusche stehen, halte ich das einfach nicht mehr aus.

Zuerst beobachte ich die beiden immer ganz interessiert

Danach versuche ich mit meiner Nase die Duschtür aufzustoßen.
Gestern ist mir das gelungen.

Da hat Frauchen mit mir geschimpft und mich aus dem Badezimmer geschickt.
 Das fand ich richtig doof von ihr.
 Als der Käfig dann wieder sauber an seinem Platz stand und die Schweinchen wieder darin herum tobten, waren sie nicht mehr wirklich interessant für mich.

Doch ich schweife wieder etwas ab.
 Beim Tierarzt musste ich also etwas länger warten und im Wartezimmer saß noch ein anderer Hund.
 Dieser saß da mit einem dicken Verband um den Hals und sein Ohr war auch noch mit eingepackt.
 Das war aber nicht genug.
 Um das ganze Kunstwerk befand sich außerdem ein riiiiiiieeeeesengroßer Kragen.
 Ihr werdet nicht erraten was dem passiert ist.
 Der lag in der Nähe eines Hasenkäfigs und schlief.
 Sein Ohr hing dabei in den Käfig und wurde von dem Hasen angeknabbert.
 Der Kragen und all das Andere musste er tragen, weil die Stelle nicht richtig zuheilt.
 Immer wenn sich Kruste darauf gebildet hat, schüttelt er sich und dann blutet es wieder.
 So trägt er nun den Kragen. 

Da geht es mir doch deutlich besser.
 Ich bekam Ohrentropfen und die muss mir Frauchen morgens und abends reinmachen. 
Erleichtert bin ich ins Auto gehüpft und war froh, als wir wieder zu Hause waren.

Zeta


Fleischfressende Hasen…
…wo mag das nur hinführen? Wer weiß denn aber schon, was der Hund bis dato dem Hasen getan hatte? Vielleicht war’s ein Racheakt?
 Na, wenn sich Zeta immer schön lieb zu den Schweinchen verhält, muß ihr um ihre Ohren wohl nicht bange sein. Dann kann sie sicherlich bald auch mal ein Näschen riskieren – falls Frauchen dabei keinen Herzinfarkt bekommt.

Irene


17. August 2005
Willi getroffen
Heute haben wir Willi getroffen und Frauchen hatte die Kamera mal wieder nicht dabei.
 Das begann so.
 Frauchen und ich machten uns auf den Weg als plötzlich ein Kombi neben uns hielt.
 „Geht ihr gerade spazieren?“ fragte die Frau aus dem Wagen. 
“Ja“ antwortete mein Frauchen, woraufhin die Frau erwiderte: „Super, dann können wir ja zusammen eine Runde drehen“.
 Gesagt getan und schon waren wir gemeinsam mit Willi unterwegs.
 Das hat Spaß gemacht. Wir sind richtig viel gerannt und als wir endlich am Fischweiher angekommen waren, musste ich mich erst einmal abkühlen.
 Willi geht nicht ins Wasser.
 Aber wer weiß, vielleicht kann ich ihn irgendwann doch noch davon überzeugen, dass es darin ganz toll ist.
 Wir sind dann noch wild am Ufer auf und ab gerannt. Dabei bin ich etwas ausgerutscht im nassen Gras.
 Das gab ein paar matschige Streifen am Hals, was nicht wirklich gut roch.
 Wer weiß in was ich da hineingerutscht bin. 
Plötzlich schnüffelte Willi am Ufer.
 Da war wohl etwas ganz Tolles im Wasser.
 Mutig und neugierig wie ich bin, steckte ich meinen Kopf dazu und fischte das glibbrige Etwas heraus.
 Dabei hat mich Frauchen beobachtet…. Mist…. sie kam auch gleich zu mir her und meinte: „Zeta aus!“ 
Ich blieb erst einmal stehen und ließ mir meine Beute wegnehmen.
Zum Tausch gab es schließlich das Lä… von Mag… und mein übliches Trockenfutter.
 Frauchen fiel bald in Ohnmacht als sie meine Beute in ihren Händen hielt.
 Wenn ihr die seht, dann wisst ihr sicher auch warum.

Manchmal ist es schon gut, dass die Menschen ein Auge auf uns Vierbeiner haben.

Zeta


Puh…!
Das mit dem Köder hätte aber auch ins Auge oder sonst wohin gehen können!
Nur gut, daß Zeta nicht immer alles gleich frißt oder damit wegzulaufen versucht.
 Als mein Männe das Ding sah, hätte er sich doch glatt einen… ein ’schlagkräftiges Argument‘ gegen Leute gewünscht, die so etwas einfach liegen lassen.

Irene


19. August 2005
Nachkontrolle und ein neues Spielzeug
Heute war ich wieder beim Tierarzt.
 Der musste sich das Ohr noch einmal anschauen.
 Richtig zufrieden war er damit nicht, so dass ich in einer Woche erneut vorbeikommen muss.

 An meinem linken und an meinem rechten Vorderbein sind außerdem drei Bobbels aufgetaucht.
 Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass Frauchen gleich in Panik verfiel.
 Der Tierarzt meinte, dass es so aussieht als würde es sich um Allergie handeln.
 Grasmilben (die ab August aktiv sind) schloss er aus. Er hat mich nämlich gründlich mit einem Kamm untersucht.
 Bis zur nächsten Ohrkontrolle müssen wir das nun im Auge behalten.
 Drückt die Daumen, dass es nicht mehr werden.

 Nach dem Tierarztbesuch gab es zur Belohnung (weil ich so brav war) ein ganz tolles Spielzeug.
 Mit dem haben Frauchen und ich dann gleich gespielt.
 Das war super.

 Zuerst setzte ich mich hin und schnappte ein bisschen danach.
 Ganz schön groß der Ball.

Als ich ihn gepackt hatte, kaute ich ordentlich darauf herum.

Plötzlich fing Frauchen an zu ziehen. Die wollte den Ball wohl für sich haben.
Aber nicht mit mir
.

Ich zerrte mit aller Kraft und sagen wir es mal so: „Es gab ein Unentschieden“
.

Zeta


Die Bobbels…
…sind ja vielleicht nur Mückenstiche? Das Fell an den Vorderläufen ist ja nicht so dicht, als daß da keine Mücke oder Bremse heran käme.
 Jedenfalls drücken wir ganz fest die Daumen, damit nicht noch mehr Bobbels auftauchen.

Irene


21. August 2005
Zeta und der Frosch
Heute unternahmen Zeta und ich die übliche Runde durch den Wald, als plötzlich ein laubfarbenes Etwas hüpfend unseren Weg kreuzte.
 Zeta blieb zuerst erstaunt stehen, schaute neugierig und stürzte sich dann auf den Frosch, so als handele es sich um einen ihrer Bälle.
 Merkwürdigerweise (ich sage einmal zum Glück) traf sie den Frosch mit ihren Pfoten nicht.
 Ich kann es mir nur so erklären, dass sie das nicht wirklich vorhatte, denn zu Hause fängt Zeta mit ihren Pfoten ALLES was sie fangen möchte.
 Beim Erwischen des Balles ist sie eine ungeschlagene Jägerin.
 Der Frosch war total irritiert und sprang zwischen Zetas Vorderpfoten durch.
 Sie schaute ihm nach und ich hielt Zeta am Halsband fest, so dass sie dem Frosch nicht sofort hinterher konnte.
Dieser hüpfte um sein Leben und blieb dann einfach im Laub sitzen.
 Als ich Zeta wieder los ließ, lief sie ihm gleich hinterher.
 Sie hielt unmittelbar vor ihm an.
 Der Forsch bewegte sich nun nicht mehr.
 Zeta beschnüffelte ihn wie wild.
Der Frosch bewegte sich nicht mehr.
 Zeta drückte mit der Nase kurz auf ihn.
Der Frosch saß wie versteinert da.
 Das fand denn wohl auch Zeta ziemlich langweilig.
 Sie ließ von ihm ab und kam auf mein Rufen zu mir.
 Der Rest des Spaziergangs verlief wie immer.

 Was nicht wie immer verläuft sind ihre Bobbels. Ich glaube nicht mehr so wirklich daran, dass es Mückenstiche sind.
Wenngleich mich dies ein bisschen aufgebaut hatte.
 Die Bobbels an den Vorderbeinen sind nur noch ganz klein, deshalb gibt es jetzt welche an der Brust, zwei auf den Ohren und insgesamt vier sind an den Seiten verteilt.

Christine


Die Bobbels:
Was sagt denn die Tierärztin dazu? Die hat ja Zetas gesamte Unterlagen. Hat sie eine Erklärung? 
Ich drück Euch aber auf jeden Fall ganz feste die Daumen, damit Ihr damit gar nicht erst viel Ärger bekommt.

Irene


Hallo Irene
Der Tierarzt meinte, dass wir das eine Woche lang beobachten sollten, denn dann habe Zeta ja wieder einen Ohrkontrolltermin.
 Er glaubt, dass es sich dabei um eine Allergie handeln könnte.
 Mit einem dünnen Kamm hat er ihr Fell durchkämmt und Grasmilben ausgeschlossen.
 Du kennst mich ja, ich bin schon ein bisschen panisch.
 Bei jedem Schmusen und Kraulen merke ich, wie meine Finger nach Bobbels suchen und hoffen keine weiteren zu finden.
Manchmal frage ich mich auch ob der Tierarzt wirklich der Richtige ist.
 Da gibt es ja viele schwarze Schafe… die sehen einen Hund wie Zeta lediglich als potentielle Einnahmequelle. 
Ich habe dem Tierarzt alle Unterlagen kopiert und ihm auch gesagt, dass er gerne bei dem Tierarzt in Bremen anrufen kann.
 Das hat bisher aus der Praxis noch niemand getan.
 Vielleicht ist das auch ein bisschen viel verlangt.
 Wenn ich Tierarzt wäre, würde ich das in jedem Falle tun!
 Schließlich kennt sich der „Bremer“ mit Zeta aus. 
Ich habe auch schon ernsthaft mit dem Gedanken gespielt ihn anzurufen. 
Ups….
das gehört jetzt nicht ins Tagebuch.

Christine


22. August 2005
Zeta und Willi
Heute hat Frauchen endlich die Kamera mitgenommen und was noch toller war, sie hat sich mit Willi verabredet. 
Um 10 Uhr trafen wir uns auf der großen Wiese an der Ecke unserer Straße.
 Ich begrüßte Willi stürmisch und rannte wie eine kleine Wilde um ihn herum.
 Willi stand aufmerksam da und ließ mein Gehüpfe erst einmal über sich ergehen.

Und das ist Willi!

Willi kommt aus dem Tierheim, ist auch zwei Jahre alt und sieht viiiieeeel gefährlicher aus als er ist.
 Willi ist kein Draufgänger, sondern ein eher zurückhaltender Rüde. Gemeinsam wanderten wir zum Weiher und dort konnten wir endlich miteinander toben.

Doch zuerst mussten wir uns noch beschnuppern.
Ich schnüffelte an Willi

und Willi an mir.

Anschließend konnte das Toben beginnen.

Leider ist Willi mit seinen langen Beinen viel schneller als ich.

Ich schlage zwar meine Haken,

doch Willi kriegt mich immer wieder ein.

Manchmal schaut er verdutzt nach mir, wenn ich wild um ihn herumflitze.

Im sich angrenzenden Wald zeigte ich ihm meine Kletterkünste, denn da bin ich eindeutig im Vorteil.

Doch irgendwie interessierte das Willi nicht wirklich.

Sein Frauchen versuchte mit Willi dann ebenfalls den Kletterbaum zu trainieren.
 Ich schaute aufmerksam zu, wie beide das machten.
 Das Ergebnis könnt ihr hier sehen.
 Ich bin mir jedoch sicher… das wird was mit seinem Kletterbaum.
 Er muss halt noch ein bisschen üben.

Mit dem Stein hat es immerhin schon funktioniert.

Zeta


23. August 2005
Heute haben wir einen gemeinsamen Abendspaziergang unternommen.
Wir – also Willi und ich.
Willi hat wirklich sein Bestes gegeben (sogar einen rieeesigen Ast hat er herumgeschleppt, um mir zu imponieren.)

Doch das hat alles nichts genutzt. 
Ich wollte einfach nicht toben. 
Ich war viel zu sehr damit beschäftigt auf Kletterbäume zu springen, 
über Baumstämme zu hüpfen wenn Frauchen „hopp“ rief 
und balancieren wollte ich auch.
 Ich glaube das fand Willi nicht so toll. Er hat sich ein bisschen gelangweilt.
 Am Ende des Weges teilte ich dann doch noch den Kletterstein mit ihm.

Da es schon etwas dunkel war ist der schwarze Kerl nicht so gut zu erkennen.

Zeta


24. August 2005
Spaziergang mir Luna
Heute nahmen wir Luna mit zu einem etwas längeren Spaziergang. Die ist schon ziemlich gewachsen und bald so groß wie ich.
 Mit meiner Figur kann sie allerdings nicht konkurrieren.

Gemeinsam wanderten wir los, um die neuen Spuren im Wald zu inspizieren. Das muss ja auch mal sein. Mit Luna zusammen habe ich niiiieeee Angst, obwohl die jünger ist als ich. Da trage ich meine Rute ganz weit oben.

Liegt wohl daran, dass Lunchen eine echte Draufgängerin ist.

 Der Spaziergang verlief für MICH ganz normal.
 Lunchen hing mir so manches mal an der Backe, dann tobten wir wie die Wilden
 und an einem Kletterbaum komme ich ja irgendwie nie vorbei
 ohne… na ja ihr wisst schon:

Luna macht mir da jetzt schon das ein oder andere nach.
 So versuchte sie ebenfalls auf den Stamm zu klettern.

Doch was war das? 
Ein Geräusch!

Nur ein Vogel…..
“Was pfeift der denn da?“ dachte Luna und schaute neugierig drein.

„Keine Ahnung“ ging es mir durch den Kopf und unbeirrt kletterte ich auf den nächsten Baumstamm. Balancieren war angesagt.
 Luna konnte damit noch nichts anfangen. Sieht man an ihrem Blick.

„Was will die denn?“ scheint der zu sagen

Erwähnte ich bereits, dass ich Bäume klasse finde.
 Je dicker der Baumstamm, um so lieber sind sie mir.

Dann kann ich einfach nicht widerstehen.

 Schließlich teilte auch Luna einen der dicksten Baumstümpfe mit mir.

Sehen wir nicht toll aus.

Und da… schon wieder ein Geräusch…..

Hier im Wald ist wirklich was los!
 Und auf unsere Ohren können wir uns verlassen.

Zeta


Wenn Luna…
…so weiter wächst, wird man Zeta bald für die Jüngere der beiden halten. Schade eigentlich. Oder doch nicht?

Irene


25. August 2005
Schmusen mit Frauchen
Heute ist hier richtiges Mistwetter.
 Es regnet schon den ganzen Tag und was gibt es da schöneres als schmusen mit Frauchen.
 Das ist mein Ding.
 Frauchen setzt sich mit auf meine rote Decke und ich kletter ihr erst einmal auf den Schoß, da bin ich große Klasse drin. Zuerst liege ich ihr im Arm wie ein Riesenbaby, um mich dann langsam nach hinten rutschen zu lassen. Frauchen hält mich ja fest.

Jetzt liege ich richtig.

Mal ein bisschen strecken.

Es ist soooo schön, wenn mir Frauchen über den Kopf streicht.

Da kann ich gar nicht genug von haben

Ich weiß ich bin ein kleiner Schelm 🙂

Zeta


Wo ist der Beutel?
Wenn ich Zeta da so auf Frauchens Schoß liegen sehe, fällt mir nur eines dazu ein: Känguruh-Baby.
Da frage ich mich allerdings: Wer hat die Kleine nur so vorzeitig aus dem Beutel gelassen?

Irene


26. August 2005
Ausflug zum Larc de Pierre Percee
Heute ging es los zum Larc de Pierre Percee.
 Frauchen zog mir meinen Sicherheitsgurt an,

Während der Fahrt gab es viel zu schnüffeln.

Mal kam der Geruch aus dieser

und mal aus dieser Richtung.

Am Himmel flogen die Wolken über uns hinweg

und als wir nach Frankreich kamen

waren es unendliche Weiten, die sich vor unseren Augen erstreckten

Doch aufgepasst.
 Trotz all der Schönheit sollte man die Fahrbahn nicht aus den Augen lassen.

Zu unserer rechten Seite tauchte plötzlich Wasser auf.
„Ein See in Sicht… suuuuper“ dachte ich mir.
So kenne ich meine Menschen.

Wir fuhren auf den Parkplatz und vor unseren Augen lag still und ruhig
 ein grooooßer See. Die Sonne versteckte sich hinter einer Wolke…

doch nicht für lange.

doch nicht für lange.

Ihr könnt euch denken, dass das so richtig mein Ding war.
 Ich liebe das Wasser und wenn das Ufer auch noch strandähnlich gestaltet ist…. ich kanns euch sagen… das Grööööööößte für mich.
 Sanft lasse ich mich dann ins Wasser gleiten und genieße einfach dieses kühle Nass.

Plötzlich bemerkte ich, dass Bernhard da wohl etwas interessantes gefunden hatte.
 Da musste ich gleich hin.
 Ob es was fressbares ist?

Mmmh, dem war nicht so…..
aber für Kletterstein… okay okay… nenne wir es Schummelstein,

Sitz…

und Kletterbaum…

gibt es doch immer was 
.
Gemeinsam bummelten Bernhard und ich weiter um den See.

Frauchen war wie immer mit fotografieren beschäftigt.
 Schade eigentlich… aber sie sagt, dass sie die Bilder ins Tagebuch stellen will, damit Irene und ihr Männe wissen was ich so alles treibe und erlebe.
 Mmmh…. kann ich verstehen. An dieser Stelle ganz liebe Grüße an euch!

 An der gegenüberliegenden Seite des Sees musste ich dann doch noch einmal in die Fluten. 
Ich konnte nicht widerstehen.

Als Belohnung für meine tollen Leistungen gabs auf einem Kletterstein… ihr könnte euch denken…. etwas zu fressen.

(Damit hier nicht einige glauben ich würde dick…. NEIN so ist das nicht. Das Trockenfutter im Beutel gehört in der Summe zu meiner Tagesration…jaja!!! so ist das!!!)

Wir stiegen ins Auto und fuhren noch zur Staumauer.
 So etwas hat dieser See…. eine riiiiieeesengroße Staumauer.

Anschließend ging es ab nach Hause

Dort schlief ich erst einmal wie ein Stein, während meine Menschen endlich auch einmal etwas zu essen bekamen.

Zeta


27. August 2005

Kaustange
Heute morgen war das Wetter nicht so toll.
Da habe ich mich mit meiner Kaustange auf meine rote Decke zurückgezogen.

und ordentlich auf DER herumgekaut.

Die Hälfte habe ich mir für den Nachmittag aufgehoben.
 War zu viel für einmal.

Erwähnte ich, dass meine BOBBELS ALLE WEG SIND? 
Das sind sie wirklich.
Irene hatte recht. 
Es waren Mückenstiche… und seit Frauchen das blutsaugende Etwas zermatscht hat, bin ich bobbelfrei .

Christine


28. August 2005
Endlich wieder Sonne

Heute lacht die Sonne und das ist richtig super. 
Mit meinem Ochsenziemer bin ich da gleich auf den Balkon gewandert.

Echt klasse so ein Ding in der Sonne zu verspeisen.

Meine Menschen sind übrigens gerade beim Frühstücken.

 Außer Ochsenziemer, Kaustangen und meinem Trockenfutter (Happy Dog und Magnusson) vertrage ich auch Brot, Trauben, Brombeeren und Pfirsische…..
Alles natürlich nur in Maßen.
 Toll gell!?

Zeta


29. August 2005

NICHT FÜTTERN!
Da ich aber dennoch nicht ALLES vertrage, es aber immer wieder Hundebesitzer gibt die glauben, dass sie ALLE Hunde in Wald und Flur mit IHREM Futter und IHREN Leckerlis versorgen müssen, hat Frauchen heute etwas besonderes für mich eingekauft.

 Na eigentlich hat sie es vor einigen Tagen bestellt und heute Mittag abgeholt.
 Eine echte Sonderanfertigung. NUR FÜR MICH !
 Sie hat mich nach dem Spaziergang mit Luna doch tatsächlich 1 1/2 Stunden alleine gelassen. 
Tztztz… wo soll das noch hinführen.

Und DAS hat sie mitgebracht.
 Kann mans lesen?

Soll ich mich mal legen? Besser?

Okay, das ist keine Garantie dafür, dass mich außer meinen Menschen niemand mehr füttert, doch der ein oder andere wird sicherlich daran erinnert, dass er das nicht tun soll.
 Mal schauen ob es was nutzt. 
Zum Schwimmen, Toben und Spielen kann Frauchen es mir ausziehen, so dass es mich dabei nicht stört.

Zeta


Wow!
Was für tolle Bilder! Und was für tolle Gegenden, die Zeta mit Euch kennen lernt. Da kann man das kleine Hundemädel echt beneiden.

 An Zeta:
 Kannst Du nicht mal Bernhard überreden, die Kamera zu bedienen, damit Christine auch mal mit aufs Bild kommt?

 Übrigens:
 Wir haben schon vielen Bekannten diese Seite gezeigt, damit sie „unser“ Mädel kennen lernen. Und nebenbei machen wir so auch ein klein wenig Reklame für Retriever in Not, gell?

Irene


30. August 2005

Da schreibe ich vor zwei Tagen noch ganz stolz was Zeta alles verträgt und heute hat sie doch glatt Durchfall.
 Etwa 2 Stunden nach dem Verzehr eines Ochsenziemers musste die kleine Maus plötzlich dringend raus.
 Und da sah ich die Bescherung.
 Wollen wir hoffen, dass es der kleinen Schnüffelmaus bald wieder besser geht.

Christine


31. August 2005

Im Wald und auf dem Balkon


Heute Morgen ging es mit Luna in den Wald.
 Es ist schon lustig zu sehen, dass sie immer mehr von dem nachmacht was ich ihr so beibringe.
 Wenn Frauchen ruft: „Zeta Kletterbaum“ dann hüpft mittlerweile auch Luna auf den Baumstamm.

Das geht natürlich nur, wenn der Stamm groß genug ist, so dass wir beide darauf Platz finden. Dann gibt es stets ein Leckerli. Zuerst eins für mich und anschließend eins für Luna. Ich weiß, ich sabber dann immer ein bisschen wie man auf dem Foto sehen kann
.

Heute hat sie mich doch tatsächlich überlistet und war vor mir auf einem Baumstumpf

Tztztz.. wo soll das noch hinführen. 

Nachdem wir den Wald verlassen hatten kam uns ein Radfahrer entgegen. Da Luna die so klasse findet und gerne hinterherläuft musste Frauchen uns an die Leine nehmen.
 Just in dem Moment näherte sich uns eine Bank.
 Wie das ausging seht ihr jetzt.

Ich bin mir sicher, ihr habt es nicht anders erwartet.

 Zuhause angekommen hatte ich Frauchen wieder ganz für mich. 
Sie öffnete auf dem Balkon den Sonnenschirm und legte meine blaue Decke auf die Liege. Sie selbst saß auf dem Stuhl, weil sie etwas arbeiten musste.
 Das ließ ich mir nicht zweimal sagen.
 Mit einem Satz war ich oben.
 Dort kratze ich mich erst einmal

bevor ich mit meinem Mittagsschlaf begann.

Ich war gerade eingeschlafen, da konnte Frauchen wohl nicht anders und flüsterte leise meinen Namen.
 „Wer stört mich denn da?“ dachte ich bei mir und schaute kurz in die Richtung aus der die Stimme kam.

Danach schlief ich gleich wieder ein und genoss den sonnigen Tag.
 Hoffentlich ist der Durchfall bald weg!

Zeta


Zeta auf der Liege…

…da möchte man sich am liebsten gleich daneben legen.
 Die Kleine ist echt fotogen.
 Und ansonsten kann ich mich Birgit nur anschließen: Die Weiterführung dieses Tagebuches ist wirklich sehr liebevoll und einfühlsam. Vielen, vielen Dank dafür!


Irene

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